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Als Webdesigner ist es meine Aufgabe einen Kompromiss zwischen den kreativen Vorstellungen des Auftraggebers und dessen Corporate Design, der Wirtschaftlichkeit, den Bedürfnissen der Zielgruppe und den Optimierungsmöglichkeiten für Suchmaschinen, sowie den technischen Möglichkeiten und Anforderungen an die Usability zu finden. Ich bin jedoch nicht der Erfüllungsgehilfe für schlecht durchdachte, kontraproduktive Vorstellungen, die am eigentlichen Ziel vorbeiführen.

Gelegentlich treffe ich auf Leute, die möchten Suchmaschinen generell von ihrer Website aussperren, Bilder unerreichbar machen und Texte unkopierbar, sogar die E-Mail Adresse möglichst gut versteckt angeben um SPAM zu vermeiden. Einmal abgesehen von rechtlichen Vorschriften ist eine solche Denkweise natürlich kontraproduktiv. Wozu dann überhaupt eine Website - frage ich? Das Wenige, was bei solcher Einstellung noch mitzuteilen bleibt, kann auch mit Kreide auf eine Schiefertafel geschrieben werden.

Internet ist Information und ohne Informationen zu dem was man anzubieten hat kann man sich den ganzen Aufwand schenken. Der heutige Kunde will informiert sein, er möchte vergleichen und davon überzeugt werden bei Ihnen an der richtige Adresse zu sein. Ein zukünftiger Seitenbetreiber sollte sich also vornehmlich auf diese Aufgabe konzentrieren, wissen was er erreichen möchte und sicherstellen, dass seine Angebote mit entsprechenden Informationen ausgestattet sind, damit der Kunde auch deren Mehrwert erkennt. Er sollte sich nicht mit Dingen belasten die er nicht wirklich versteht.
Dafür hat er seinen Webdesigner.